Wir waren beim Release-Konzert der Fantastischen Vier, Captain Fantastic, in der neuen Warsteiner Music Hall

96
This post was originally published on this site
Atomlabor Blog on Tour in der Warsteiner Music Hall in Dortmund - Die Fantastischen Vier mit Catharina Cramer und Alexander Richter vor dem Eingang der Halle auf einem Podest beim Selfie

Captain, mein Captain. Captain Fantastic.

Atomlabor on Tour bei den Fanta 4.

Am Freitag war ich in Dortmund, genauer auf dem Release-Konzert des neuen Albums der Fantastischen Vier. Unterwegs mit meiner Frau, traf ich vor Ort meinen Kumpel Chris von Hypesrus mit seiner Frau. Eingeladen zum besonderen Event wurden wir von der lieben Nash, der PR-Managerin der Band. Vielen Dank. Denn Nash weiß ja, wie sehr ich auf die Musik der vier Jungs abgehe und ist quasi der gute Geist der Fantas


Das 10. Album der 4 

Wenn Apple also zum Jubiläum ein eigenes iPhone entwickelte, das iPhone X, dann konnte man bei den Fantas auch zum 10. Studio-Album-Release etwas Besonderes erwarten. Genau so war es auch, denn die Vier sind jetzt Mitbesitzer der Warsteiner Music Hall, einem eigenen Konzert-Ort von Four Artists im Ruhrgebiet. Wenn es gut läuft, dann bin ich in gut 40 Minuten vor Ort, also ein Katzensprung.

Alexander Richter, der Geschäftsführer der Four Artists Booking Agentur, die Fantas und die smarte Catharina Cramer, die Firmeninhaberin der Traditionsbrauerei Warsteiner, haben dann zusammen die Halle eingeweiht und das neue frische Logo enthüllt. Aus der ehemaligen in die Jahre gekommenen Phoenix-Halle ist nun eine absolut beeindruckende Warsteiner Music Hall geworden. Ein zweistelliger Millionenbetrag und viel Engagement, sorgten für die Umgestaltung der Halle in den letzen vier Jahren. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen und hören lassen. 

Als Namenspate und Sponsor ist Warsteiner an Board – im Geiste von #Musikdurstig, macht das auch Sinn, denn die Brauerei investiert viel in Kultur und vor allem in den Musikbereich. Meine aufrichtige Anerkennung für so ein Engagement und dass man auch nach den vertraglichen sieben Jahren noch weiter zusammenarbeiten wird. 

Auf das neue Album gehe ich übrigens in einem gesonderten Beitrag hier im Atomlabor ein. 
Ich habe mir nämlich das neue Album direkt auf Vinyl am Ende des Gigs gekauft und es liegt auf meinem Plattenteller. Wer schon was dazu lesen mag, der kann sich gerne schon mal eine sehr gute Rezension bei meinen Kollegen von den Blogrebellen reinziehen. Ich werde dazu später noch aus meiner Sicht darauf eingehen, wenn ich die Platte mal endlich in Ruhe hören kann.  

Die Halle selber ist ein modernes Industriedenkmal und versprüht den morbiden Charme vergangener Industriekultur, gemixed mit modernster Technik und Ausstattung für perfekten Konzertgenuss. So beeindruckte mich nicht nur die Fassade aus Backstein, Beton, Holz und Metall, sondern auch das Interior. Eine wirklich geile Akustik und genug Toiletten für die Besucher (da müssen die Ladies nicht mehr Schlange stehen). Thekenbereiche sind selbstverständlich und logischer Weise mit kühlem Gut aus der Brauerei bestückt. Allerdings sehr dezent im Branding.

Dabei ist die Warsteiner Music Hall auch eher ein Eventort der privateren Natur, denn mit einer Kapazität von 3600 Besuchern ist es vom Feeling eher familiär. Das gefällt mir persönlich sehr gut. Ich bin nicht so der Stadion-Typ. 

Beeindruckt von der neuen Location, ging es erstmal zur Pressekonferenz. 


Alexander und vornehmlich Smudo hauten locker ein paar Fakten zur Halle heraus, über die angenehme Kooperation mit Warsteiner und brachten den Ansatz einer „Echo-Frage“ eines Pressekollegen direkt mit den Worten „Unsere Echos geben wir nicht zurück, die werden sicher irgendwann viel wert sein, wenn alle die zurückgeben ^^“, ins Wanken. Ich persönlich fand dieses Thema auch vor Ort völlig deplatziert. Der nette Kollege merkte auch an, dass auf dem neuen Album sogar zweimal das Wort „Motherfucker“ vorkommen würde… so so… hört, hört… die Fantas haben allerdings noch nie Gangsta-Rap gemacht, sondern immer popreifen Rap mit Wortwitz, Ironie und Spaß – Rap Veteranen der alten Schule, die Wegbereiter des HipHop für Deutschland. Lobeshymnen könnte ich jetzt genug schreiben. 


Dass auf dem neuen Album auch mal eine politische Aussage mitschwingt, finde ich persönlich gut, richtig und wichtig, ist aber nicht das Haupt-Augenmerk. Viel wichtiger ist es, dass die Songs livetauglich sind und das wurde uns wieder aufs Derbste präsentiert.

Gemeinsam.

Chris und ich stürmen also in den Fotograben und hielten mit unseren Kameras drauf. Nicht plumpes Automatik-Dauerfeuer, sondern Fotos mit Flair sollten es werden – die Autofeuer-Fraktion mit dicken Objektiven und teureren Kameras stand neben uns und haben nur einen Job gemacht. Ich persönlich mag es lieber manuell und mit Altglas oder nicen Weitwinkel. Voila. Das ist übrigens auch Chris und meine Maxime, unseren Fokus wieder besonders auf handkuratierten Content zu legen – dir das Beste und den persönlichen Eindruck dazu zu vermitteln und das mit eigenen Erlebnissen und Bildern. Denn für die Masse kann wirklich jeder. Musste mal wieder geschrieben werden.



Drei Songs hatten wir also Zeit, da sind ein paar nette Motive herausgekommen. Die Energie der 50jährigen Stuttgarter Jungs, ja sie stehen schon 29 Jahren auf der Bühne, kann man direkt vor der Selbigen spüren. Die Kerle gehen auf der Bühne ab. Das Publikum, welches wie ich mitgereift ist, teilweise älter und auch mit vielen Junghörern aufwarten kann, ebenfalls. Da war es uns eine Freude und Ansporn diese Atmosphäre passend festzuhalten.


Bühnen-Action und Überraschungsgast. 

Nach der Fotorunde gesellten wir uns wieder vor die Bühne und feierten die neuen und alten Songs. Mensch, da stellt man wirklich fest, dass einem die Musik das ganze Leben begleitet hat. Ja, ich bin troy geblieben und die positiven Vibes kamen absolut an. Unser Kollege Willy von drlima hat einen Tag vorm Konzert noch Clueso in London getroffen und wir, ja wir haben ihn zusammen mit den Fantas live auf der Bühne erlebt und den Fanta5 Song „Zusammen“ gefeiert. Michi Beck erzählte noch vor dem Konzert wie leid es ihm tat, dass er Clueso im neuen Musikvideo mehrfach (10 Mal) schlagen musste, da der Take so oft wiederholt werden musste – „dabei liebe ich den Kerl doch echt“. 


Ein Win-Win für alle und damit meine ich nicht die Schläge ^^ – denn der junge Künstler funktioniert wunderbar zusammen mit den Fantas und das Musikvideo ist einfach gelungen. Für diesen einen Song stand der gebürtige Erfurter also in Dortmund auf der Bühne und ist extra aus London in die Halle gekommen. 

Das Publikum feierte diesen Moment auch frenetisch. 


Ein rundum gelungenes Konzert in einer tollen Atmosphäre.
Generell dürfen wir Musikfans uns künftig auf über 80 Veranstaltungen im Jahr freuen. Die Eröffnung mit den Miteigentümern ist also ein absoluter Erfolg gewesen und ich bin gespannt wie es weiter gehen wird. 


Wenn du jetzt noch ins Album reinhören willst… nur zu, es lohnt sich. Die Tour empfehle ich auch wärmstens. 


 
 
Danke noch mal an die Fantas, Warsteiner und Nash für die Einladung – wir haben es wirklich sehr gefeiert. 
Zur Transparenz:
Wie die üblichen Pressevertreter wurden diesmal auch ausgewählte Blogger zum Event eingeladen. Wir verfolgten die Pressekonferenz und das Konzert. Der Beitrag enthält lediglich Partnerlinks auf das Amazon Angebot der Künstler. Alle Fotos © Jens Mahnke / Atomlabor Blog. Gemacht mit Olympus OMD und Samsung NX – Minolta und Samyang. 

TEILEN