Solo: A Star Wars Story – Unsere zweite Review! [Spoilerfrei]

59
This post was originally published on this site

„Solo: A Star Wars Story“ ist ein wirklich guter Film, doch er leidet leider auch an seiner Zugehörigkeit zum Star Wars-Universum. Was gut und was schlecht am neuesten Spin Off aus dem Universum des Kriegs der Sterne ist, das erfahrt ihr hier – ganz spoilerfrei!

Wer schon mal im Cinedom in Köln war weiß, dass das eines der imposantesten Kinos in ganz Deutschland ist. Wie gut wäre es da bitte, einen der Blockbuster des Jahres – „Solo: A Star Wars Story“ – dort zu sehen? Die Antwort: Einfach nur grandios! Und zwar nicht nur wegen des Saals, sondern auch wegen des Films. Der neueste Spin Off von Lucas Films und Disney macht nämlich vieles richtig, kränkelt aber auch leider an vielen Stellen. Ohne etwas dafür zu können! Was damit gemeint ist verrate ich euch später, doch erstmal will ich hier das viele Lob zum Streifen loswerden.

Bunt, actionreich, spannend – Das macht „Solo“ gut!

Die Erwartungen von Fans an „Solo“ waren klar. Wenn schon die Geschichte des Han Solo erzählt wird, dann soll der neue Schauspieler auch wenigstens genau so charismatisch, voller Witz und Arroganz sein wie Harrison Ford in seinen besten Zeiten. Und, ohne hier zu viel Vorweg zu nehmen, das gelingt Alden Ehrenreich absolut! Schon nach kurzer Zeit hat man sich mit dem neuen Gesicht von Han angefreundet und steigt somit voll und ganz ins Filmgeschehen ein. Dafür sorgen neben der sehr guten schauspielerischen Leistung Ehrenreichs auch die Szenerien an sich. Diese sind nämlich diverser denn je und zeigen mal wieder, wie fantasievoll ein Regisseur die Welten von Star Wars gestalten kann. Ein schmutziger Schrottplanet, eisige Gebirgsketten, kahle Wüsten und düstere Kriegsschauplätze treffen hier auf schillernde Bars und feuchte Tropengebiete. So macht Star Wars Spaß!

Auch die Story packt den Zuschauer. Gefüllt mit Intrigen, Liebe und Machtspielen schafft es der Film, seine 2 1/2 Stunden Spielzeit ohne große oder kleine Langeweile aufkommen zu lassen zu füllen. So ist „Solo“ zum Glück mehr geworden als pure Fanbefriedigung. Man erfährt dann eben doch mehr als nur das, was man vom Film eh schon erwartet. Ja, es wird aufgeklärt, wie Han Solo an seinen Namen, an seinen Millenium Falken, an seine Würfel und an Chewbacca kommt. Seiner Freundschaft mit Lando Calrissian – der von Donald Glover übrigens genial gespielt wird – wird auch auf den Grund gegangen. Doch das war zum Glück noch lange nicht alles – ein Besuch im Kino lohnt also!

Solo A Star Wars Story

Altlasten – Das enttäuscht an „Solo“

Okay, Enttäuschung ist jetzt vielleicht ein hartes Wort. Aber manchmal hätte die Geschichte rund um Han Solo einfach einiges besser machen können. An manchen Stellen des Film mag nämlich einfach keine richtige Spannung aufkommen, da das Ende einer Szn vielen Stelleene eigentlich schon bekannt ist. Oder denkt ihr, dass Han und Chewie irgendwas passieren könnte? So traurig sich das auch anhören mag, aber hin und wieder wäre der Film wohl ohne das Star Wars-Franchise im Rücken besser dran gewesen. Das wird einem auch dank der vielen Zitate der ersten drei Filme bewusst. Nicht falsch verstehen, genau diese sind immer wieder voller Witz und Charme für Kenner der ersten Trilogie, bringen dem Zuschauer gleichzeitig aber auch immer wieder ins Gedächtnis, dass das Schicksal einiger Charaktere schon bekannt ist.

Solo A Star Wars Story

Für Kenner des Kriegs der Sterne hat „Solo“ eh schon Must Watch-Status, doch auch Neulinge werden mit dem Film ihren Spaß haben. Vielleicht sogar mehr als die notorischen Kritker der neuen Werke! 😉

Beitrag Solo: A Star Wars Story – Unsere zweite Review! [Spoilerfrei] erschien auf hypesRus.com Blog. #hypesrus #blog

TEILEN